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Tipps für das Schneiden im Winter:

Weil es schwieriger ist, gefrorenes Holz zu schneiden, wird ein Bediener dazu neigen, mehr Druck auf Sägekette und Führungsschiene auszuüben. Da sich außerdem das Öl bei niedrigen Temperaturen verdickt, ist es schwierig, Kette und Führungsschiene gleichmäßig mit ausreichend Schmierung zu versorgen. Das Ergebnis ist ein erhöhter Verschleiß der Laufschienen und der Unterseiten der Schneidzähne. Der übermäßige Druck belastet Sägenmotor und Benutzer gleichermaßen zusätzlich. Im Allgemeinen ist das Sägen im Winter so ähnlich wie Autofahren im Winter: Auf vereisten Straßen fahren Sie mit erhöhter Vorsicht und achten mehr auf Ihr Auto. Dieselbe Sorge sollte auch Ihrer Sägekette, Führungsschiene und Säge gelten.

 

 

A) Hinweise für die Verwendung der Kettensäge im Winter:


Schneidzähne: Achten Sie auf scharfe Zähne. Bessern Sie stündlich, ggf. noch häufiger, nach. Schneiden Sie nicht mit einer stumpfen Kette!
Tiefenbegrenzung: Prüfen Sie Tiefenbegrenzung bei jedem Schärfen und passen Sie diese an. Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei geringer Tiefenbegrenzung in Verbindung mit gefrorenem Holz ein Bruch der Zahndächer auftritt.

Führungsschiene: Halten Sie die Nut der Führungsschiene sauber und das Schmierloch frei. Drehen Sie für eine gleichmäßige Abnutzung der Laufschienen die Führungsschiene um. Verschleiß von Kette und Schiene tritt auf, wenn das Öl nicht frei von der Säge fließen kann.
Antriebskettenrad: Wechseln Sie das Kettenrad nach jeweils zwei Ketten, ggf. früher, aus. Eine gedehnte Kette ist häufig das Ergebnis, wenn zu viele Ketten auf einem abgenutzten Kettenrad laufen.
Spannung: Achten Sie stets auf die korrekte Spannung der Sägekette. Überprüfen Sie diese und korrgieren Sie diese öfter. Eine lose Kettenspannung ist ein sehr häufiger Grund für den vorzeitigen Verschleiß von Kette und Führungsschiene.

Öl: Verwenden Sie leichtes Schienen-/Kettenöl und vergewissern Sie sich, dass Ihre Kette das Öl von der Säge erhält. Sie können Sommeröl gegebenenfalls um bis zu 25 Prozent mit reinem Kerosin oder Dieselöl verdünnen. Sie sollten während des Betriebs bis zu doppelt so viel dieses verdünnten Öls verwenden. Weil sie umweltfreundlicher sind, empfehlen wir die Verwendung von biologisch abbaubaren Schmiermitteln als eine Alternative zu traditionellen Mineralölen.

 

Entfernen Sie beim Sägen im Schnee so viel Schnee wie möglich von der Schnittstelle. Schnee schmilzt durch die Hitze von Sägekette und Führungs¬schiene und spült das Öl weg.

 

B) Gleichmäßige Zahndächer:


Werfen Sie einen Blick auf Ihre benutzte Sägekette: Sind die Zahndächer auf der einen Seite konstant länger als auf der anderen? Ist das der Fall, bedeutet das, dass Sie geneigt sind, eher die kurze Seite zu schärfen; das scheint natürlich und daher erhält sie ein paar Feilungen mehr. Das nächste Mal, wenn Sie eine neue Kette kaufen, achten Sie darauf, mit dem Schärfen dort zu beginnen, was die lange Seite der alten Kette war, zählen Sie die Schliffe und machen Sie dasselbe auf der früheren „kurzen“ Seite. So können Sie die Zahndächer leichter gleich halten und Ihre Säge schneidet gerade.

 

C) Fetten der Schienenspitzen:


Wie jede Maschine mit Präzisionslagern profitieren die Sternspitzen einer Führungsschiene von häufiger Fettung. OREGON® empfiehlt, eine Fettspritze an Ihrem Benzinkanister zu befestigen. Fetten Sie jedes Mal, wenn Sie Ihre Säge auftanken, die Spitze Ihrer Führungsschiene.

 

Feile und Schleifsteine: Ein gründliches Reinigen Ihrer Sägekette vor dem Feilen oder Schleifen sorgt für eine längere Lebensdauer der Feile und einen geringeren Schleifbrand beim Schleifen der Schneidzähne. Eine Drahtbürste tut hier gute Dienste.

 

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